Industrie 4.0 - Sensortechnik
Sensoren sind als 'Sinnesorgane' der IT . Lösungen unverzichtbarer Teil jeder Lösung. Die Einbindung von Verarbeitungs-Logik und Kommunikationsfunktionen führt zur Klassifikation als 'Smart Sensor'. Die Kommunikation der „Smart Sensors“ über IT-Netze hat den Begriff des „Internet der Dinge“ etabliert, der den zunehmenden Anteil an den Internet - Transaktionen thematisiert.
Die Umsatzanstiege bei Sensoren allgemein zeigen den Trend deutlich. Da die Stückpreise fallen ist die Verfünffachung der verkauften Stückzahlen weltweit eine noch deutlicherer Aussage.
Der Gesamtmarkt wird auf etwa 2.500 beratende und herstellende Firmen alleine in Deutschland und etwa 1.000 Herstellerfirmen in Europa geschätzt, was die Komplexität und Spezialisierung sehr deutlich beschreibt.
Die Segmentierung nach den Hauptverbrauchern Automotive, Industrie, Consumer Electronics, Medical, Infrastructure und Other hilft beim Verständnis der Trends.
Für Industrie 4.0 Anwendungen ist primär der Bereich Industrie relevant. In diesem Bereich verdoppelt sich die Anzahl der Sensoren laut AMA Fachverband alle 5 Jahre, womit dieser Markt deutlich langsamer wächst als der Gesamtmarkt, dessen Wachstum sehr stark von den Consumer Electronics getragen wird.
Wesentliche kurzfristige Effekte sind primär aus der Umwandlung traditioneller Sensoren in Smart Sensors zu erwarten, während bei den Messprinzipien als Kernfunktion keine sehr großen Entwicklungssprünge in der näheren Zukunft zu rechnen ist. Damit stellt die Sensorik zwar eine wichtige Stützfunktion für Industrie 4.0 dar, wird aber nicht das primär gestaltende Element sein.