Industrie 4.0 - Neue Umsatz / Servicekanäle zu den Produkten

 

Aus dem Anstieg von Sensoren und Embedded Software ergeben sich über die reinen produktionsbezogenen Vorteile hinaus auch neue Umsatzmöglichkeiten. Im wesentlichen nimmt der Anteil des Services am Umsatz laufend zu mit dem Effekt, dass immer stärker ein Service für eine bestimmte Zeit anstelle eines Produktes verkauft wird. Ein Beispiel ist die Softwarebranche, die hier eine Vorreiterrolle hat. So soll das neue Windows 10 von Microsoft nicht mehr über eine einmalige Lizenzgebühr sondern über laufende Services verkauft werden.

In der Automobilindustrie wird der Verkauf von Mobilität statt Autos diskutiert, im Maschinenbau ist der Verkauf von störungsfreiem Betrieb für x Jahre anstelle des festen Maschinenpreises vielfach schon Realität.

Hinzu kommen neue Services in Verbindung mit den Produkten und Embedded Software, wie Ferndiagnose, Fernwartung, Optimierung des laufenden Betriebes etc.

Momentan ist der gesamte Bereich im Fluss. Services für Endverbraucher werden wohl an den Internetgrößen Google, Apple, Yahoo, … nicht vorbeikommen. Im Businessbereich gibt es mit SAP, ORACLE, Dassault und Siemens PLM ebenfalls große Player, die Services über Clouds an sich ziehen werden.

Die Absicherung der Marktposition sowie der mögliche Ausbau des eigenen Umsatzes sind in dem Umfeld nur mit einer sorgfältig und langfristig geplanten Strategie möglich.